Info: Hier darf man Abrisszettel aufhängen

Das mit den Abrisszetteln ist eigentlich eine tolle Idee – kostengünstig und auffällig. Auch wir werden diese Zettel ausdrucken und aufhängen – aber nur da wo es erlaubt ist.

Damit Ihr keinen Ärger bekommt, solltet Ihr aber bei Eigentümer vorher um „Erlaubnis“ fragen. Da Aufstehen keine Partei ist – sind die Chancen gar nicht so klein, dass es z.B. erlaubt wird, den Zettel an ein schwarzes Brett zu hängen.

Die Piratenpartei hat solche Aktionen mit Zettelchen erfolgreich vorgemacht. Leider gibt es ein paar Spielverderber – und das möchten wir Euch allen nicht vorenthalten – damit allen klar ist, auf was Ihr euch einlasst:

So sieht es leider aus:

Zettel aufhängen an Privateigentum – ohne Erlaubnis nicht erlaubt – sonst Strafe oder kostenpflichtige Entfernung.

Zettel aufhängen an einem öffentlichen Baum der Laternenmast usw.  – Sondernutzung öffentlichen Raums- mit entsprechenden Antrag oder Gebühr – sonst Ordnungswidrigkeit.

Allein die Stadt Hamburg hat für „wildes Plakatieren“ letztes Jahr 100.000 Euro eingenommen.

Man kann auch nach dem Motto verfahren „wo kein Kläger, da ist kein Richter“.

In Frankfurt jedoch hat eine Bürgerinitiative gegen Fluglärm für ihre Handzettel Strafe zahlen müssen. Sie haben auch im Internet Vorlagen zum Download angeboten, die dann von Sympathisanten aufgehängt wurden (Verwaltungsgericht Frankfurt (AZ 12 K 3895/16).

Das würde allerdings dann die bundesweite Aufstehen-Bewegung an sich treffen. – ich denke, die Verantwortlichen wissen das  und haben es einkalkuliert.

Im Übrigen ist es auch PR, wenn die Presse darüber berichtet, dass „Aufstehen“ wild plakatiert.

Ich bin übrigens mir eh sicher, dass ein Aufstehen-Plakat nicht allzu lange – wo auch immer – hängen wird.  Es gibt von rechts und links wohl noch zu viele Leute, die der Sammlungsbewegung (noch) nicht sehr wohlgesonnen sind.  Aber hauptsächlich geht es ja darum das Foto vom Abrisszettel zu posten.

Das wollte ich einfach mal nur sagen und jetzt gehe ich Abrisszettel aufhängen – kenne Gott sei Dank genügend Einrichtungen und Leute, die mich lassen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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